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Über das Magazin

Belay — was am Standplatz tatsächlich zählt.

Belay ist ein deutschsprachiges Magazin für Klettern, Outdoor-Reisen und Berg-Praxis im DACH-Raum. Wir schreiben für Kletter-Aficionados (geschätzte 400.000 aktive Sport-Kletter:innen, 200.000 Alpinist:innen und 100.000 Boulder:innen in DACH), für DAV- Mitglieder (1,5 Millionen in DE), für Outdoor-Reisende mit Kletter-Schwerpunkt, für Trainer:innen mit DAV- oder IFSC-Trainerlizenz, für Klettergebiet-Spotter:innen, für Material-Käufer:innen, für Sportmediziner:innen mit Outdoor-Schwerpunkt, für Geographie-Lehrkräfte mit Berg-/Geologie- Schwerpunkt. Acht Ressorts, eine konsequente Haltung: Klettern ist präzise handwerkliche Bewegungs-Disziplin mit eigener Material-Architektur — keine Lifestyle-Bühne und keine Sucht- Inszenierung.

Acht Ressorts — Sport, Alpin, Bouldern, Material, Gebiete, Sicherheit, Reisen, Praxis — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Nicht jede Ausgabe füllt alle acht Felder. Manchmal verdichten sich drei Texte um eine einzelne Route-Erstbegehung, manchmal hängt ein ganzer Band an einer Material-Reform. Die aktuelle Mai-2026-Ausgabe markiert den Eröffnungsband, mit Schwerpunkt auf einer Frühjahrs-Outdoor-Saison-Bilanz und einem Stand der Olympia-Klettern- Disziplin nach Paris 2024 als programmatischem Auftakt.

Was uns inhaltlich interessiert, ist die Spannung zwischen Disziplin-Tradition und Welt-Spitze. Wolfgang Güllichs Action Directe 1991 im Frankenjura war die erste 9a-Route der Welt und markierte den Übergang in die moderne Sport-Kletter-Ära. Die Olympia-Klettern-Integration seit Tokyo 2020 mit dem Combined-Format hat das Klettern in die globale Sport-Mainstream-Bühne gehoben — Paris 2024 hat das Format mit separaten Disziplinen (Bouldern und Lead kombiniert, Speed separat) weiterentwickelt. Die deutsche Kletter-Tradition reicht über den DAV (Deutscher Alpenverein seit 1869) zurück, mit dem Frankenjura, der Pfalz, dem Elbsandstein, der Sächsischen Schweiz und den Bayerischen Alpen als den prägenden Gebieten. Die globale Material- Standard-Architektur über UIAA und EN-Normen (EN 892 für Seile, EN 12275 für Karabiner, EN 12492 für Helme) sichert die Sicherheits-Basis. Wir behandeln Klettern als das, was es ist: präzise handwerkliche Bewegungs-Disziplin mit eigener Geschichte und Welt- Tradition.

Geschrieben ist Belay für Sport-Kletter:innen, die ihre nächste Projekt- Route reflektieren wollen; für Alpinist:innen, die zwischen Hochtour und Wand-Klettern wählen; für Boulder:innen, deren Wettkampf-Vorbereitung präzise periodisches Training braucht; für DAV-Mitglieder, die zwischen Sektions-Wanderung und Persönlicher-Projekt-Praxis pendeln; für Material-Käufer:innen, die zwischen Hüftgurt-Klassen und Halbautomaten abwägen; und für Outdoor-Reisende, die ihre nächste Kletter-Tour planen.

Gastbeiträge

Belay nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text aus der Kletter-/Outdoor-Praxis geschrieben hat — Route-Erstbegehung, Material-Bilanz, Klettergebiet-Reportage, Sicherheits-Reflexion, Reise- Bericht, Trainings-Tipp, Geschichts-Anmerkung — und ihn bei uns sehen möchte, schickt eine Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche. Kürze ist kein Nachteil, eine konkrete UIAA- Schwierigkeits-Angabe mit Route-Topo-Verweis sagt mehr als drei Absätze Prosa, und wer mit konkreter EN-Norm-Referenz statt mit „top-of-line Material" arbeitet, hat schon gewonnen.

Eine gute Kletter-Reflexion ist die, in der am Ende klar ist, welche Route in welcher Schwierigkeits-Klasse mit welcher Sicherungs-Strategie auf welchen Fels-Typ traf. Wir nehmen die Disziplin ernst.